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Mai 20

Infoveranstaltung zum „Tag der deutschen Zukunft“

Posted on Samstag, Mai 20, 2017 in Allgemein

Im Rahmen unseres Antifa-Tresens möchten wir uns dem allgemeinen Rechtsruck und im speziellen dem „Tag der deutschen Zukunft“, der am 03.06 in Karlsruhe stattfinden soll, zuwenden. Dazu haben wir eine/n Referent/in eingeladen, die zum Thema referieren wird. Für vegane Snacks ist gesorgt und anschließend wird bei entspannter Atmosphäre reichlich Raum für angeregte Diskussionen sein.
Bei Interesse an gemeinsamer Anreise zu den Gegenprotesten quatscht uns einfach an und kommt gerne mal zu unserem offenen Plenum.

 Wo: Kneipenkollektiv Silberburg, Wilhelmstr. 1, Nürtingen
Wann: 26.05. 18Uhr
Wir bitten um Spenden, um unsere antifaschistische Arbeit weiterhin zu ermöglichen
Vorabinfo: https://notddz.suedwest.mobi/wordpress/index.php/aufruf/

Kommt zahlreich und bringt FreundInnen mit!

Solidarische Grüße

Apr 19

Tischkickerturnier

Posted on Mittwoch, April 19, 2017 in Allgemein

Apr 10

Leinfelden-Echterdingen: Starke Proteste gegen „AfD“ Wahlauftakt

Posted on Montag, April 10, 2017 in Allgemein

Am gestrigen Sonntag veranstaltete die sogenannte „Alternative für Deutschland“ einen Vortragsabend in der Filderhalle Leinfelden-Echterdingen. Beginn 19:00 Uhr.

Geladen war als Redner, Landesparteisprecher Marc Jongen der einen Vortrag mit dem haarsträubenden Titel „Deutsche Leitkultur statt Multikulti“ hielt.

Zudem stellten sich die Direktmandaten der AfD für die Wahlkreise Esslingen (Stephan Köth) und Nürtingen (Vera Kosova) vor.

Bereits ab 18:00 Uhr sammelten sich die ersten GegendemonstrantInnen vor der Halle, wobei festgestellt werden konnte, dass diese offensichtlich bereits vorher von AktivistInnen besucht worden war.(Bilder).
Nach der Ankunft einer gemeinsamen Zuganreise war der Vorplatz direkt von ca. 100 AntifaschistInnen besetzt. Mit Hilfe von Transparenten konnten die Zugänge für einen gewissen Zeitraum komplett dichtgemacht werden. Hierbei kam es auch zur zeitweiligen Festsetzung eines Aktivisten, nachdem dieser angeblich einem Beamten zu deutlich die Ablehnung seines Redebeitrages zugetragen haben soll.
Trotz des aggressiven Eingreifens und Handelns der zahlreich anzutreffenden Polizeibeamten erhielten die Parteianhänger, auch nach Lockerung der Blockaden, keinen ungestörten oder gar bequemen Zugang zur Veranstaltung.

Während die AntifaschistInnen ihre Aktionen vor dem Gebäude bei strahlendem Sonnenschein abhielten, regnete es in der Halle hunderte von kleinen Parolenzetteln gegen die Rassisten. Dabei gelang es auch ein Transparent in der Halle aufzuspannen und den Saal mit ein paar (menschen-)freundlichen Parolen zu erhellen.

Nach diesen Aktionen sammelten sich etwa eine dreiviertel Stunde nach offiziellem Veranstaltungsstart der Hetzer, die anwesenden AntifaschistInnen zur Hauptkundgebung. Neben einem Redebeitrag wurde dabei in einer künstlerischen Aktion auf die todbringende Politik der Grenzabschottung hingewiesen.(Link zur Rede + Bilder) Im Anschluss rundete eine kurze aber entschlossene Spontandemo zum nahe gelegenen Bahnhof den Tag ab.

Insgesamt können wir ein überaus positives Fazit ziehen. Mit verschiedensten Aktionen konnte den Rassisten ihr Wahlkampfauftakt ordentlich versaut werden. Erfreulich war hierbei gerade die Breite der Aktionen: von Infiltration der Veranstaltung, über Blockaden bis hin zu einer kreativen Aktion war einiges geboten. Hieran müssen wir auch zukünftig anknüpfen, um den Rechten die Wahlkampfzeit ordentlich zu vermiesen.

Wir werden es nicht unkommentiert hinnehmen, wenn Politik auf Kosten sozial Schwacher betrieben wird. Den Brandstiftern einheizen. Immer und überall!

 

Antifaschistische Aktion Nürtingen

 

Rede:

Liebe Antifaschistinnen und Antifaschisten,

Liebe Anwesende,

wir sind heute hier, weil für etwas stehen was in dieser Halle abgelehnt wird. Für Solidarität. Für ein Land in dem nicht jeder gegen jeden ausgespielt wird. Unser Ziel ist nicht die Menschen auseinander zu dividieren, sondern zu einen. Gemeinsam sind wir stark und das pauschale Abwerten Menschen anderer Herkunft geht uns gehörig gegen den Strich!

Doch das ist, was wir heute hier in der Halle hören werden. Mit Dr. Marc Jöngen tritt hier auf den Fildern der Philosoph der Partei in Erscheinung. Ein Mann der schlau genug ist seinen Rassismus zu verstecken und intellektuell zu verklären. Doch hinter den Bezügen auf Kant, Platon und Nietzsche erleben wir nichts anderes, als die Ablehnung schutzbedürftiger Menschen.

In seinen Augen haben die Menschen freiwillig ihre Länder verlassen. Daher seien sie auch nicht als Gäste zu behandeln. Offen verschließt Jöngen die Augen vor den Problemen dieser Welt. Vor Hunger, vor Krieg, vor Armut – deutsche Waffenlieferungen, der Ausbau neokolonialer Verhältnisse in der Welt?

Kein Thema für eine Partei die zwar unsere Profite durch diese Verhältnisse wahren will, aber die Augen verschließt. Die Augen verschließt vor dem Preis, den andere dafür zahlen müssen. Diese Ferne gilt es zu durchbrechen. Empathie sollte ein Grundzug unserer Gesellschaft sein.

Lassen wir uns die Kindergartenlogik der AfD durchbrechen. Ursache – Reaktion – Wirkung sollten immer hinterfragt werden. Dann kommt man auch nicht auf solche kruden Thesen, wie eine planmäßigen Austausch der Bevölkerung in diesem Land.

Wer arglos von einer Bedrohung des deutschen Volkes durch Immigration spricht sollte sich erst einmal anschauen, wie es in anderen Ländern steht. Schauen wir uns Jordanien an. Dort leben aktuell über 1,5 Millionen Flüchtlinge – bei 6 Millionen EinwohnerInnen. Übertragen auf Deutschland wären das 20 Millionen Flüchtlinge. Und doch findet in diesem Land ein solidarisches Miteinander seinen Platz. Scheinbar wissen ärmere Länder besser, was es bedeutet seine Heimat hinter sich zu lassen. Scheinbar ist Empathie gerade in jenen Kreisen, welche das christliche Abendland verteidigen wollen zu einer Farce verkommen.

Das Christentum versprach eigentlich einmal „liebe deinen Nächsten“. Doch gerade für die Verteidiger dieser Tradition scheint es nicht einmal möglich zu sein, hilfsbedürftige Menschen zu lieben. Eine reine Heuchelei, um sich in einer vermeintlichen Mehrheitsposition zu wiegen.

Aber verfallen wir mal nicht in die Theologie. Viele reale Ansatzmöglichkeiten gibt’s es ja bereits. Manche auch tatsächlich durch die Kirchen. Finden wir zusammen. Finden wir zusammen als Menschen. Als Menschen welche diese Welt bevölkern.

Hierfür gilt es nicht fliehenden Menschen unsere Probleme aufzuladen. Nicht einen einfachen Sündenbock zu suchen, sondern die Welt in ihrer Komplexität zu sehen. Kämpfen nicht dafür, dass Menschen nicht mehr hierherkommen. Sondern dafür, dass sie ihre Heimat nicht mehr verlassen müssen!

Dafür gilt es aktiv zu werden gegen das wirtschaftliche Gefälle in dieser Welt. Gegen militärische Interventionen und für eine solidarische Gesellschaft. Für eine solidarische Gesellschaft in welcher jeder Mensch das Recht auf alles zum Leben notwendige besitzt und sein Überleben gesichert ist.

Das wäre eine wirkliche Alternative!

Brick by Brick, Wall by Wall – make the fortress europe fall

Apr 3

Kundgebung 09.04 – „AfD“ Vortragsabend stören!

Posted on Montag, April 3, 2017 in Allgemein

Die selbsternannte „Alternative für Deutschland“ will am Sonntag, den 09.04.17 einen Vortragsabend in der Filderhalle Leinfelden-Echterdingen veranstalten. Dem wollen wir etwas entgegensetzen!

 

 

 

Der Landessprecher der Partei, Dr. Marc Jongen, wird einen Vortrag mit dem sich selbst erklärenden Titel
„Deutsche-Leitkultur statt Multikulti“ halten. Angesichts seiner bisherigen Auftritte können wir hier mit einem klar völkischen Vortrag rechnen. Zwar definiert er den Begriff immer wieder um, beschwört jedoch auf ein „nationales Kollektiv“, in das sich Menschen, aufgrund ihrer Herkunft, nicht integrieren können.

 

Zudem soll sich die, für den Wahlkreis Nürtingen zuständige Direktkandidatin der „AfD“, Vera Kosova vorstellen, sowie der für Esslingen zuständige Kandidat Stephan Köth. Für die „AfD“ scheint diese „Großveranstaltung“ offenbar den Auftakt für den Wahlkampf in den beiden Kreisen bedeuten. Die Termin und Ortswahl deuten auch auf eine größere Veranstaltung der Partei hin.

 

Die „AfD“, eine Partei, welche immer wieder offen rassistisch auftritt und versucht sich durch ihre Hetze hinter einem bürgernahen Gewand zu verstecken, ist für uns weder wählbar noch akzeptabel.

Um der rassistischen „AfD“ und ihrer Hetze etwas entgegen zusetzen wird am kommenden Sonntag ab 18:30 Uhr eine Kundgebung vor dem Eingang der Filderhalle stattfinden.

Wir freuen uns über alle, die sich weitere Aktionen gegen die rechten Hetzer zu überlegen.

Also kommt am Sonntag ab 18:30 zur Kundgebung an der Filderhalle!
Lasst uns gemeinsam gegen die „AfD“ auf die Straße gehen und ein deutliches Zeichen für Weltoffenheit und Solidarität setzen!

Antifaschistische Aktion Nürtingen

Jan 21

Protest gegen den AfD Landesparteitag in Nürtingen am 21.01.2017

Posted on Samstag, Januar 21, 2017 in Allgemein

Anlässlich des Landesparteitages der AfD versammelten sich heute ca. 800 Menschen an der Nürtinger Stadthalle K3N, um mit vielfältigen Aktionen für Solidarität, sowie gegen rassistische Hetze zu protestieren.

 

Schon am Abend des Vortages begann die Polizei das Gebäude, als auch die Einfahrten zum angrenzenden Parkhaus weitläufig abzusperren. Hierbei trafen sie auf Aktivistinnen welche mit Kreide den Vorplatz der Stadthalle verschönern wollten, die Einsatzkräfte reagierten direkt provokant und nahmen eine der Frauen mit aufs Revier, um ihr anschließend einen Platzverweis über das gesamte Wochenende zu erteilen.

 

Am Tag der Proteste trafen bereits ab 07:30 Uhr die ersten AntifaschistInnen ein, um an drei Kundgebungspunkten rund um die Stadthalle verteilt lautstarken Protest auszudrücken. Die Akkreditierungen der AfD starteten ab 08:00 Uhr, der Presse wurde der Zugang seitens der Partei verweigert.

 

Trotz des massiven Polizeiaufgebots durch das die AfDler auf das Gelände des K3N geschleust werden sollten, konnten zahlreiche Rechte vorübergehend daran gehindert werden in die Halle zu gelangen.

 

Auf dem Jorderyplatz wo die Hauptkundgebung stattfand gab es musikalische Unterhaltung, außerdem Redebeiträge verschiedener Gruppen.

Eier und Tomaten flogen in Richtung der Rassisten, zu dem wurde im Parkhaus, welches die AfD-Anhänger nutzten, eine Rauchbombe und Böller gezündet.

 

Ab 10:30 Uhr versammelten sich die AntifaschistInnen, um die Proteste gemeinsam mit einer lautstarken Demonstration abzurunden. Die Route führte über den Schillerplatz, wo sich auch zahlreiche Personen des Nürtinger Bündnises „Nürtingen ist bunt“ einreihten. Nach einem entschlossenen Marsch durch die Innenstadt und über die Bahnhofstraße wurde die Versammlung aufgelöst, wobei die Polizei versuchte durch provokantes Verhalten und Festnahmen ihr Großaufgebot zu rechtfertigen. Einige AntifaschistInnen zogen danach noch zum Nürtinger Polizeirevier, um auf die Freilassung zweier Festgenommener zu warten, was nach der Personalienfeststellung und dem Ausstellen von Platzverweisen geschah.

 

Trotz des durchgehend eskalativen Auftretens der Polizei konnte ein deutlicher und öffentlich wirksamer Protest organisiert und durchgeführt werden. Ermöglicht wurde dieser Erfolg durch die spektrenübergreifende Zusammenarbeit verschiedenster Gruppen, Bündnisse und Einzelpersonen. Hieran gilt es anzuknüpfen! Gelegenheiten wird es auch bei der kommenden Bundestagswahl im September und den dazu anstehenden Wahlveransaltungen geben.

Ob Nürtingen, Esslingen oder sonstwo – rechten Hetzern keine Basis bieten!

 

Jan 18

#Infopost – Den Landesparteitag der AfD in Nürtingen stören!

Posted on Mittwoch, Januar 18, 2017 in Allgemein

Die AfD wollte mit ihren Landesparteitagen in Esslingen und Nürtingen gleich zweimal in den kommenden Wochen am Neckar tagen. Ersterer ist nun Geschichte und bei zweiterem werden wir am kommenden Samstag auch dafür sorgen, dass dieser nicht einfach vorübergeht. Hier findet ihr die aktuellen Infos zu den Protesten am Samstag.

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Jan 13

Antifa Tresen 27.01.16

Posted on Freitag, Januar 13, 2017 in Allgemein

Jan 8

Solidarität statt Spaltung – No AfD in NT

Posted on Sonntag, Januar 8, 2017 in Allgemein

Gegen den Landesparteitag der AfD am 21.-22. Januar in Nürtingen

Nach unten treten nach oben Buckeln scheint der Grundsatz zu sein unter welchem sich die AfD gründete. Ihr Programm strotzt in diesem Rahmen von sozialer Spaltung.

Hinlänglich bekannt ist die Spaltung der Menschen durch de AfD anhand ihrer Hautfarbe, Kultur oder Religion. Diese Merkmale werden bei ihr zu den zentralsten Eigenschaften eines Menschens verklärt. Doch nicht nur vermeintlich „Fremde“ werden von der AfD auseinanderdividiert. Auch auf dem Arbeitsmarkt plant die Partei einen Umbau: Mit der Einführung eines neuen Steuersystems sollen Unternehmen, sowie Besitzende weiter entlastet werden. Die Kehrseite hiervon sind der gewünschte Abbau des Arbeitsrechts, Einsparungen im sozialen Bereich, sowie der Wunsch Arbeitslose zur Zwangsarbeit heranzuziehen.Dem Nutzen einiger Weniger steht hier der soziale Abstieg vieler entgegen. Ob RentnerInnen, GeringverdinerInnen, ArbeiterInnen oder Alleinerziehende – sie sollen in den Augen der AfD den Preis für die Krise des Kapitalismus bezahlen.

Unter dem Deckmantel des Nationalismus wird ein „wir“ beschworen, dass versucht den Pfandflaschensammler mit dem Chef der deutschen Bank in ein Boot zu setzen. Ein Boot welches es jedoch nie gab! Diesen Propagandakniff der AfD gilt es zu entlarven und eine wirkliche, ehrliche Alternative aufzubauen. Eine Alternative welche die Menschen zusammenführt und uns gemeinsam und solidarisch füreinander eintreten lässt.

Ein erstes Zeichen hierfür wollen wir am Samstag den 21.1. ab 08:00 Uhr vor der K3N in Nürtingen setzen.

Gemeinsam und solidarisch – statt alleine und rassistisch!

Für ein solidarisches und weltoffenes Nürtingen!

Dez 13

Antifaschistische Kundgebung an der Braikeschule am 12.12.16

Posted on Dienstag, Dezember 13, 2016 in Allgemein

Am gestrigen Montag den 12.12.2016 versammelten sich rund 50 AntifaschistInnen an der Nürtinger Braikeschule. Sie begleiteten damit eine städtische Bürgerinformationsveranstaltung bezüglich einer geplanten Geflüchtetenunterkunft, in der Nähe des Nürtinger Waldfriedhofes, mit einer Kundgebung.

Notwendig wurde dies, nachdem in einer vorausgegangenen Bürgerversammlung Mitglieder der AfD, sowie des „III.Weg“ versucht hatten mit rassistischen Kommentaren eine aggressive Stimmung zu schaffen. Diese präsentieren sich in der Regel bürgernah und versuchen durch Stimmungsmache und Hetzkampagnen politisches Kapital aus der Not der Geflüchteten und den Ängsten der einheimischen Bevölkerung zu ziehen.

Ansatzpunkt derer war u.a. eine „Bürgerinitiative Friedhöfe Nürtingen“, welche gegen den Bebauungsplan der Stand unter humanitären Gründen mobilisierte (u.a. die Nähe der Anlage zu einem Friedhof). .Die „Antifaschistische Aktion Nürtingen“ hatte bereits im Vorfeld zahlreich AnwohnerInnenbriefe verteilt und die Initiative durch einen offenen Brief zu einer klaren Distanzierung von rechten Parteien aufgefordert.

Nach kleinen technischen Problemen wurde zu Beginn der Kundgebung eine Rede¹ zum Thema gehalten.

Die Kundgebung, sowie die Bürgerinformationsveranstaltung verliefen friedlich und ohne Störungen. Organisierte Rassist/innen zeigten sich dieses mal nicht.


1: Rede:

Liebe Anwohner und Anwohnerinnen,

Liebe Antifaschistinnen und Antifaschisten,

wir haben uns heute hier versammelt, um ein deutliches Zeichen gegen rassistische Hetze und für ein weltoffenes, solidarisches Nürtingen zu setzen. Anlass hierfür gibt es genug.

Im Roßdorf wurde die AfD gar die stärkste Fraktion.

Und dies obwohl der Kandidat Daniel Lindenschid der AfD zu deren Fraktion rechts außen gehört. Unter anderem unterstützte dieser die Initiativen von Bernd Höcke, welcher bereits durch offenen biologischen Rassismus in Erscheinung trat.

Welches Klientel die AfD dabei bedient zeigte sich auch bei einer Flugblattaktion im Roßdorf.

Die Verfasser betitelten darin Flüchtlinge als „Invasoren“ & „Volksvernichter“. Als hätten die Menschen planmäßig einen Krieg angefangen, um im Anschluss ein Alibi für ihre „Invasion“ zu haben.

Eine selten dämliche Logik. Jedoch ist sie das Ergebnis der vielfältigen rassistischen Tendenz, welche bei Diskussionen über Unterbringungsmöglichkeiten hervortreten.

Daher halten wir es gerade heute für notwendig, dass wir uns dem entgegen stellen. Wir dürfen nicht zu lassen, dass die Zukunft von fliehenden Menschen von Rechten ausgenutzt wird.

Natürlich wünschen wir uns eine lebendige Demokratie in der Menschen mit ihren unterschiedlichen Meinungen, Anregungen und Kritiken gehört werden. Jedoch orientieren sich Rassisten nicht hieran. Sie gießen lediglich Öl in das Feuer.

Und dazu zählen nicht nur die AfD und der dritte Weg. Auch all jene die ihre Sätze mit „Ich bin ja kein Rassist“ einleiten. Überlegen Sie warum sie diesen Satz so einleiten. Meistens folgt danach nichts sonderlich intelligentes.

Hier werden keine Debatten geführt, sondern Vorurteile geschürt.

Wir selbst würden uns in der Flüchtlingsunterbringung auch wünschen, dass möglichst viele dezentrale Projekte entstehen und die Menschen in den gesellschaftlichen Alltag integriert werden. Fehlende Deutschkurse und die Abwälzung zu vieler Aufgaben auf Ehrenamtliche sind nur ein paar Mankos staatlicher Asylpolitik. Aber auch ein Punkt an dem wir ansetzen können.

Lasst uns gemeinsam und konstruktiv zusammenarbeiten.

Ob Flüchtlingsinitiativen, AnwohnerInnen oder BürgerInnen. Wir alle können. Nein müssen ein zusammen dafür eintreten, dass rechte Hetze in Nürtingen keine Basis findet.

Lasst uns eine weltoffene, solidarische Gesellschaft im Mittelpunkt der Stadtpolitik stellen!

Say it loud, say it clear – refugees are welcome here

Dez 9

Offener Brief an die sogenannte „Bürgerinitiative“

Posted on Freitag, Dezember 9, 2016 in Allgemein

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Aufgrund des Versuchs rechter Gruppen die Kritik an dem Unterbringungsort von Geflüchteten für ihre rassistische Propaganda auszunutzen, haben wir einen offen Brief an die „Bürgerinitiative Friedhöfe Nürtingen“ verfasst.
Angesichts des rechten Instrumentalisierungsversuches hoffen wir auf eine klare Distanzierung der Initiative von rechten Parteien und Meinungen.
Den kompletten Brief könnt ihr hier nachlesen:
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